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Blumenwiesen statt Einheitsrasen (Rastatt)

Projektträger:

Stadt Rastatt

Auf trockenen Böschungen blüht die Karthäusernelke

Die Stadt Rastatt stellte im Jahr 2001 bei der Umweltstiftung Rastatt erstmals einen Förderantrag zur Umwandlung ausgewählter städtischer Grünflächen in artenreiche Blumenwiesen. Ein Teil der Grünanlage der Mozartstrasse / Beethovenstrasse und eine Wiese an der Baldenaustrasse sollten zukünftig nur noch zweimal im Jahr gemäht und das Schnittgut abtransportiert werden. 

In den eher feuchten Bereichen der Grünanlage kommen Scharfer Hahnenfuß und Kuckuckslichtnelke zur Blüte

Dieser Pflegemodus sollte zunächst fünf Jahre lang beibehalten und durch die Stiftung gefördert werden. Das erklärte Ziel des Projektes war es, diese naturverträgliche Flächenpflege auch über diesen Zeitraum hinaus fortzusetzen. 

Neben der langfristig am Naturschutz orientierten Pflege war eine Dokumentation der Veränderungen innerhalb der Pflanzen- und Tierwelt die Voraussetzung für die Unterstützung durch die Umweltstiftung Rastatt.

Stand des Projektes:

Die Umweltstiftung Rastatt hat im Zeitraum von 2001 bis 2008 die extensive Grünflächenpflege der Stadt gefördert. Die Stadt Rastatt führt den geänderten Pflegemodus auch zukünftig weiter.

Projektkosten:

Im Förderzeitraum von 2001 bis 2008 wurde die Wiesenpflege in extensiver Form durch die Umweltstiftung Rastatt mit insgesamt 12.149,63 € bei Gesamtkosten von 12.910,84 € unterstützt (=94,1%).

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