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Federbach (Ötigheim)

Projektträger:

Gemeinde Ötigheim

Die alten Federbachschluten werden frei geräumt

Im Rahmen des vom Land Baden-Württemberg geförderten Projekts zur naturnahen Umgestaltung des Federbachs von seinen Quellen bei Malsch bis zur Mündung in den Rhein bei Karlsruhe hat die Umweltstiftung Rastatt die Umsetzung eines Teilstücks bei Ötigheim unterstützt (Federbach/Federbachkanal BA 1.2).

Der künstlich aufgeschüttete Erddamm wurde im Zuge der Arbeiten am Federbach abgetragen

Der auf weiten Strecken begradigte Federbach wurde in die alten Bachschlingen umgeleitet, wobei der nun nicht mehr benötigte "Kanal" verfüllt wurde. Außerdem wurden Kleingewässer angelegt, um vor allem für Amphibien und Wasserinsekten neue Fortpflanzungsstätten zu schaffen. Diese Laichgewässer dienen heute als Ersatz für die ehemaligen Altarme des Federbachs.

Die wesentlichen Projektziele waren die Reaktivierung der ehemaligen Federbachschlingen und die Vernetzung des Baches mit seiner Aue. Dazu war es erforderlich, die streckenweise entlang des Baches geschütteten Dämme abzutragen. Bei Hochwasser kann der Federbach nun wieder seine angrenzenden Auen durchströmen und damit seine natürliche Dynamik entfalten.

Der Federbach bei Ötigheim zeigt heute wieder einen geschwungenen Verlauf mit naturnahen Ufern

Stand des Projektes:

Die Arbeiten wurden zu Beginn des Winters 2003/2004 in Angriff genommen und im Laufe des Jahres 2004 abgeschlossen.

Projektkosten:

Gesamtkosten                                              313.051,94 €
Ausbezahlter Förderbetrag  28.174,67 €
Höhe der Förderung  9 %

 

Die Gemeinde Ötigheim hatte bei einer Förderung von 90 % der Gesamtkosten durch das Land Baden-Württemberg einen Eigenanteil von 10 % zu tragen. Diesen Eigenanteil der Gemeinde förderte die Umweltstiftung Rastatt zu 90 %.

 

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