• DE

Straßenbeleuchtung am Stadtrand (Rastatt)

Projektträger:

Stadt Rastatt

Es ist eine Binsenweisheit, dass Motten zum Licht fliegen. Diese Wirkung künstlichen Lichts auf Nachtschmetterlinge und andere Insekten ist allerdings ein ernstes Naturschutzproblem, denn in jeder warmen Frühlings- oder Sommernacht werden tausende Tiere aus ihren Lebensräumen gelockt. Sie kommen an den heißen Leuchten um oder werden zumindest ihrem Lebensraum entrissen und fehlen im normalen Fortpflanzungszyklus - in jedem Fall ein Aderlass für den Fortbestand der Arten.

Vor allem an Ortsrändern kann "Gelblicht" helfen. Natriumdampf-Niederdruck-Lampen zum Beispiel locken deutlich weniger Tiere an als das sonst gebräuchliche Quecksilber-Weißlicht.  

Im Rahmen eines Schulprojekts wurde die Insektenfreundlichkeit der Straßenbeleuchtung am Rastatter Stadtrand durch eine Kartierung überprüft. Die Umweltstiftung Rastatt hat diese Initiative gefördert.  

Stand des Projektes:

Der Bericht zur Erfassung der Straßenleuchten, die möglichst ausgetauscht werden sollten, wurde Ende 2001 mit entsprechenden Empfehlungen an die Stadt Rastatt übergeben.

Projektkosten:

Die Umweltstiftung Rastatt hat das Projekt mit 2.096,30 € gefördert.

Nach oben