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Entwicklungskonzept Makadamwerk (Rastatt-Plittersdorf)

Projektträger:

Stadt Rastatt

Im Naturschutzgebiet "Rastatter Rheinaue" liegt im Nordwesten von Plittersdorf ein breiter Altrheinarm, der sogenannte Bärensee. Nur durch einen schmalen Damm getrennt, grenzt unmittelbar ein großer Baggersee an, der Wörtfeldsee. Der hier gewonnene Kies wurde zur Herstellung von Straßenbelag ("Makadam") genutzt und in einem Werk mit Asphaltmischanlage, Vorratssilos und verschiedenen Betriebsgebäuden direkt vor Ort verarbeitet.

Seit der Betriebsaufgabe im Jahr 2004 lag das Makadamwerk als Industrieruine im Naturschutzgebiet

Im Zuge der Ausgleichsmaßnahmen für den Bau des Mercedes-Benz-PKW-Werks in Rastatt wurde die Kieskonzession im August 1998 durch das Regierungspräsidium Karlsruhe für mehrere Millionen DM abgelöst. Damit konnten rund 20 Hektar Wald, Röhrichte und Wiesen vor der Zerstörung gerettet werden.

Das Makadamwerk wurde noch bis zum Jahr 2003 mit Kies weiter betrieben, der von anderen Abbaustätten heran transportiert wurde. Seither lag das Werk als Industrieruine im Naturschutzgebiet. Die Stadt Rastatt ließ mit finanzieller Unterstützung der Umweltstiftung Rastatt ein Enwicklungskonzept für das rund 4 Hektar große Werksgelände erstellen. Das folgende PDF-Dokument zeigt ein Luftbild der Konzeption der Entwicklungsfläche:

Die Abbrucharbeiten wurden zu Beginn des Jahres 2010 von der Stadt Rastatt durchgeführt und konnten im April 2010 erfolgreich beendet werden.

Stand des Projektes:

Das Entwicklungskonzept -die von der Umweltstiftung Rastatt geförderte Maßnahme- ist abgeschlossen. 

Projektkosten:

Gesamtkosten für das Entwicklungskonzept                         13.677,96 €
Ausbezahlter Förderbetrag12.310,00 €
Höhe der Förderung90 %

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