• DE

Konzept Naturerlebnis am Stadtrand

Projektträger:

Stadt Rastatt

Grundlage der Arbeiten für das Naturschutzkonzept war die Kartierung der Pflanzenwelt

Die Idee der Naturerlebnisräume entstand in den 1990er Jahren. Damit sollte auch den Menschen in der Stadt die Möglichkeit eröffnet werden, vor der eigenen Haustür Kontakt zu Tieren und Pflanzen zu bekommen, Natur unmittelbar erleben zu können.

Die Stadt Rastatt hat im Juli 2002 einen Entwurf für die Sanierung des Rastatter Stadtparks vorgelegt, in dem eine rund zwei Hektar große Erweiterung der Anlage nach Süden vorgesehen ist. Von hier aus sollte das Natur- und Landschaftsschutzgebiet "Rastatter Bruch" über einen neu gestalteten Weg zugänglich gemacht werden.   

Mit Unterstützung der Umweltstiftung Rastatt wurde ein Konzept für die Gestaltung eines Naturerlebnisraumes im Rastatter Bruch ausgearbeitet. Obwohl diese Landschaft unmittelbar am südlichen Stadtrand liegt, wurde das Bruch bis dato weit weniger für die Erholung der Rastatter Bevölkerung genutzt als etwa die Rheinaue.

Nach einer umfangreichen Bestandserfassung wurden die Grundzüge für ein naturnahes Erleben der Landschaft im Bruch erarbeitet. 

Der Bruchwiesengraben ist ein belebendes Element der "Naturerlebnislandschaft" im Rastatter Bruch

Das Konzept will die Landschaft nicht aufwändig "möblieren". Vielmehr wird eine Zonierung der Bruchlandschaft in beruhigte und besuchte Bereiche vorgeschlagen. Die Besucher sollen über regelmäßig gemähte Graswege oder einfache Bohlenstege in das Bruch geführt werden und nur an wenigen Stellen auf besondere Installationen wie zum Beispiel einen Aussichtsturm stoßen. Die Kernidee ist das möglichst ungestörte Landschaftserleben. Schließlich soll die teilweise ausgeräumte Landschaft ökologisch aufgewertet werden. 

Stand des Projektes:

Die Projektkonzeption wurde im März 2003 abgeschlossen.

Projektkosten:

Gesamtkosten                                                        23.200,00 €
Ausbezahlter Förderbetrag23.200,00 €
Höhe der Förderung100 %

Nach oben