Der Kalikokrebs bedroht Amphibien und Libellen - Samstag, 20. Mai, 10 bis circa 13 Uhr

Mit dem Kalikokrebs wurde eine weitere gebietsfremde Art in Mitteleuropa eingeschleppt. Der aus Nordamerika stammende Flusskrebs wurde 1993 in einem Baggersee bei Sinzheim erstmals in Deutschland nachgewiesen. Seitdem hat sich dieser flächendeckend zwischen Achern und Mannheim in der Rheinniederung ausgebreitet.

Foto: Adam Schnabler

Zeitpunkt: Samstag, 20. Mai, 10 bis circa 13 Uhr

Veranstalter: NABU Baden-Württemberg, PH Karlsruhe

Leitung: Adam Schnabler

Treffpunkt: Rastatt-Plittersdorf, Schützenhaus Plittersdorf (bei Schulstr. 23 links abbiegen)

Hinweis: Gummistiefel benötigt

Kosten: Die Veranstaltung ist kostenfrei

Inhalt:

Mit dem Kalikokrebs wurde eine weitere gebietsfremde Art in Mitteleuropa eingeschleppt. Der aus Nordamerika stammende Flusskrebs wurde 1993 in einem Baggersee bei Sinzheim erstmals in Deutschland nachgewiesen. Seitdem hat sich dieser flächendeckend zwischen Achern und Mannheim in der Rheinniederung ausgebreitet. Vielerorts entwickelt der Kalikokrebs wahre Massenbestände. Der bevorzugte Lebensraum des Krebses sind artenreiche Altarme und temporäre Stillgewässer, welche ebenso gerne von Amphibien und Libellen aufgesucht werden. Die Folge: Zahlreiche Amphibien- und Libellenbestände wurden durch den gefräßigen Kalikokrebs bereits vernichtet. Das „Kalikoteam“ aus Studierenden der PH Karlsruhe, Projektleiter Prof. Dr. Andreas Martens und Mitarbeitern der Gemeinde Rheinstetten, haben in dreijähriger Forschung erste Managementkonzepte erarbeitet und erfolgreich erprobt. Ob der Vormarsch des Kalikokrebses noch zu stoppen ist, das erfahren die Teilnehmer auf einer spannenden Exkursion mit dem Kalikokrebsexperten Adam Schnabler, Trainee im NABU-Landesverband Baden-Württemberg.