Die Umweltstiftung Rastatt hat 2024 zwei Projektanträge gefördert.
Im Bereich des Förderschwerpunktes in Feld, Flur und Siedlung förderte die Stiftung mit 3000 € moorkundliche Untersuchungen im Naturschutzgebiet „Rastatter Bruch“. Durchgeführt wurden moor-morphologische und pollenanalytische Untersuchungen an schichtbezogenen Bodenproben aus dem Moorkörper sowie Einzelprobenuntersuchungen der Bodenproben mittels Kohlenstoff-C14-Analysen. Antragssteller war das KIT – Institut für Geographie und Geoökologie mit der Abteilung des Aueninstitutes unter Projektleitung von Dr. Christian Damm.
Im Bereich des Förderschwerpunktes in Feld, Flur und Siedlung sowie an Gewässern förderte die Stiftung die umfassende Bestandserfassung des Naturschutzgebietes „Rastatter Bruch“ auf knapp 38 ha Fläche. Die Erfassung, die unter Leitung des Sachverständigen für Umweltfragen Herrn Dr. Volker Späth und Kollegen im Auftrag der Stadt Rastatt und des Kundenbereichs Ökologie und Grün durchgeführt wurde, erfasste unter anderem die Biotoptypen nach LUBW (2018), die Erfassung gefährdeter Pflanzenarten, die Erhebung von Brutvögeln, Amphibien, Libellen und einzelner artenschutzrelevanter Arten im Untersuchungsgebiet. Die Maßnahme wurde mit 21.400 € gefördert.